Mao – Mao-Bibel – Mao-Fieber: Maoismen in China und Europa

Freitag, 11. Mai 2012, Völkerkundemuseum der Universität Zürich, Pelikanstrasse 40, 8001 Zürich

Programm

Workshop, 10:00–18:00

Maoismen – Ideal, Utopie, Gewalt, Verzerrung

Öffentliche Podiumsdiskussion, 19:00–21:00

«Wagen wir es, der Geschichte ins Gesicht zu sehen?»
Vergangenheitsbewältigung am Beispiel der chinesischen Kulturrevolution im Vergleich

Organisation

Universitärer Forschungsschwerpunkt (UFSP) Asien und Europa und Völkerkundemuseum der Universität Zürich

Beschreibung

Die Grosse Proletarische Kulturrevolution Chinas (1966-1976) gehört zu den bedeutsamsten Ereignissen in der chinesischen Geschichte seit 1949. Sie ist nicht nur im Gedächtnis vieler Menschen in China tief verankert, sondern beeinflusst auch die westliche Wahrnehmung der Ära Mao Zedong bis heute. Schrecken und Faszination, Traum, Trauma und Scham haben in der Erinnerung ihre Spuren hinterlassen. Darstellung und Interpretation dieser Periode divergieren nicht nur innerhalb Chinas, sondern auch im Westen erheblich voneinander.

Der Workshop und die Podiumsdiskussion beschäftigen sich mit den theoretischen Grundlagen der Kulturrevolution und fragen nach dem Einfluss der Ereignisse im damaligen China auf die Studentenbewegungen in Europa, speziell in der Schweiz. Zudem wird der Umgang mit dem Erbe des Maoismus in China thematisiert und diskutiert, wie Vergangenheitsbewältigung und revolutionäre Erinnerungskultur zueinander stehen.

Anmeldung

Für die Teilnahme am Workshop wird um eine telefonische Anmeldung unter 044 634 90 11 gebeten.