Privatautonomie und Sittenwidrigkeit in Europa und Japan - Eine vergleichende Studie am Beispiel des Prostitutionsvertrags und anderer Sex-Dienste nach japanischem und schweizerischem Recht

Verantwortlich für das Postdoc-Projekt: Dr. Sandra Hotz
Finanzierung: UFSP Asien und Europa
Projektdauer: September 2006 – August 2009

Gästebuch eines Geishahauses (Datum unbekannt), Flomarkt Toji Tempel, Kyoto 2008

Abstract

Diese Forschungsarbeit untersucht, was unter einem unmoralischen Vertrag in West und Ost verstanden wird.
Am Beispiel des Prostitutionsvertrags und anderen Verträgen zu Sexdiensten wird rechtsvergleichend (schweizerisches, japanischem Recht, unter dem Einbezug anderer europäischer und asiatischer Rechtsordnungen) untersucht, wie eine europäische und eine asiatische Kultur, deren Rechtsordnungen aufgrund ihrer Rechtsgeschichte über die gleichen zivilrechtlichen Institute – „Sittenwidrigkeit des Vertrages“ und „allgemeine Vertragsprinzipien“ – verfügen, diese kultur- und gesellschaftsbedingt unterschiedlich anwenden. Darüber hinaus wird unter-sucht, ob durch das unterschiedliche Spiel der Vertragsprinzipien neue normative Massstäbe gesetzt werden können.

Ausführliche Projektbeschreibung (PDF, 137 KB)