‚Indianness’ im Hindi-Roman „Cittkobrā“ von Mṛdulā Garg: Die weibliche Hauptfigur zwischen „westlichem“ und „indischem“ Rollenmodell

Verantwortlich für das Dissertationsprojekt: Dr. Rita Krajnc (Promotion 2015)
Finanzierung: UFSP Asien und Europa
Projektdauer: Juni 2008 – Mai 2011
Betreuung: Prof. Dr. Angelika Malinar, Asien-Orient-Institut, Indologie/UFSP Asien und Europa; Prof. em. Dr. Peter Schreiner, Indologie
Forschungsfeld: Verflechtungsgeschichten

Abstract

Der erste Roman "Uske hisse ki dhup" der Hindi-Schriftstellerin Mridula Garg

Das Dissertationsprojekt leistet einen Beitrag zur Erforschung der "indischen" und "westlichen" Wahrnehmung von "Indianness"‘. Mit der Analyse des Romans Cittakobrā (1979) der Autorin Mṛdulā Garg wird ein Beispiel moderner Hindi-Literatur und dessen kontroverse Rezeptionsgeschichte systematisch untersucht. Das Hauptziel dieser Untersuchung ist das Gewinnen eines differenzierten Bildes der Darstellung der weiblichen und männlichen Figuren im ausgewählten Roman mittels der Kombination von philologischen, literaturwissenschaftlichen und kulturwissenschaftlichen Methoden, insbesondere der Narratologie und der "gender-orientierten Erzähltextanalyse". Nebst der Analyse des Textes werden die Positionen von Literaturkritikern und die Reflexion des Romans durch die Autorin selbst diskutiert. Auf Grundlage der Textanalyse wird untersucht, auf welche Bewegungen innerhalb der Hindi-Literatur dieser Roman von Mṛdulā Garg bezogen werden kann. Erarbeitet werden zudem die Problemfelder Identitätskonstruktionen, Gender im Bereich der Hindi-Literatur sowie die Darstellung von "Indien" und dem "Westen" in der Wechselwirkung von Eigen- und Fremdwahrnehmung.